Häufig an uns gestellte Fragen: Augen-OP

Wann ist eine Augen-OP zu empfehlen?

Anzuraten ist eine Augen-OP auf jeden Fall, wenn die Lebensqualität stark unter der Fehlsichtigkeit leidet und eine Brille oder Kontaktlinsen keine Dauerlösung darstellen. Auch eine Stabsichtigkeit lässt sich durch das Laserverfahren schnell und erfolgreich korrigieren. Da das Auge jedoch in einem Alter ab etwa 18 Jahren ausgewachsen ist, lohnt sich auch erst dann eine Operation. Wer an Grauem Star leidet, kommt um eine Operation ohnehin nicht herum, insofern er seine Sehfähigkeit dauerhaft erhalten möchte. Der Gang in die Chirurgie ist hier eine durchaus ratsame Möglichkeit.

Welche Augen-OPs werden in der Augenklinik durchgeführt?

Wir decken mit unserem Angebot das gesamte Spektrum der Chirurgie am Auge ab.
In unserer Klinik in Berlin-Mitte bieten wir Ihnen unter anderem die Korrektur von Fehlsichtigkeiten mit der LASIK-Methode sowie linsenchirurgische Verfahren. Es ist uns möglich, eine Intraokularlinse ins Auge zu setzen und somit die eigene Linse gegen eine künstliche zu tauschen. Üblich ist diese Methode zum Beispiel bei Kataraktoperationen bei Grauem Star. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Implantieren wir die Kunstlinse zusätzlich zur natürlichen Linse, dann handelt es sich hierbei um eine Phake-Linsenoperation. Bei einer Altersweitsichtigkeit oder einer Fehlsichtigkeit anderer Art helfen Ihnen Multifokallinsen dabei, fortan ohne Brille durch das Leben zu gehen. Die Kunstlinse wird in diesem Fall mit einer speziellen Optik versehen. Infolgedessen teilt sich das Licht so, dass Sie sowohl gut in die Ferne als auch in der Nähe sehen können.

Wie lange dauert eine Augen-OP?

Die Operation am Auge, ganz egal, ob es sich um die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels der Lasertechnologie oder um eine Katarakt-OP handelt, dauert nicht allzu lange. Für die Korrektur der Fehlsichtigkeit benötigt der Arzt nur wenige Minuten. Eine Operation des Grauen Stars ist zumeist nach spätestens 30 Minuten erfolgreich abgeschlossen und Sie können bald die Augenklinik wieder verlassen. Sämtliche Eingriffe erfolgen ambulant.

Wie läuft eine Augen-OP ab?

Am Anfang der Behandlung stehen die Voruntersuchung und das Beratungsgespräch. Dabei erfolgt eine gründliche Voruntersuchung Ihrer Augen. Die Ärzte schließen aus den Ergebnissen auf eine für Sie geeignete Behandlungsmethode. Bei Bedarf wählt der Arzt gemeinsam mit Ihnen den gewünschten Linsentyp aus.
Direkt vor der Operation informiert Sie unser Personal noch einmal über den genauen Ablauf, ehe Sie Ihre OP-Kleidung anziehen. Im Operationssaal erhalten Sie eine örtliche Betäubung. Während des einige Minuten dauernden Eingriffs setzen die Ärzte einen kleinen Schnitt, saugen die Linse ab und tauschen sie gegen eine neue ein. Oder aber sie klappen den präparierten Hornhautausschnitt nach oben und beginnen mit der Laserbehandlung, ehe sie den Flap wieder zurückklappen. Der Schnitt benötigt keine Naht und heilt später von selbst. Das frisch operierte Auge erhält einen Salbenverband. Normalerweise operieren wir erst ein Auge und in der Woche darauf das nächste, insofern beide Augen für die OP vorgesehen sind. Das operierte Auge wird am Tag nach der OP und an weiteren vereinbarten Terminen im Rahmen der Nachbehandlung kontrolliert.

Ab wann wird eine Augen-OP von der Krankenkasse gezahlt?

Augenlaserbehandlungen zählen nicht zu den regulären Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Um einen Zuschuss oder die kompletten Kosten erstattet zu bekommen, muss eine dringende medizinische Notwendigkeit vorliegen. Um eine solche geltend zu machen, ist die schriftliche Stellungnahme des Augenarztes an die Krankenkasse erforderlich. Letztendlich entscheidet die Krankenkasse, ob die Bedingungen für eine Kostenübernahme gegeben sind. Bei der Korrektur einer Fehlsichtigkeit kann es sich bei der medizinischen Notwendigkeit zum Beispiel um eine Kontaktlinsen- oder Brillenunverträglichkeit handeln. Besteht ein großer Dioptrienunterschied beider Augen, so führt das beim Brillenträger nicht selten zu Problemen mit dem räumlichen Sehen. Bei den privaten Krankenkassen beruht die Kostenübernahme häufig auf Kulanz. Wer höhere Beiträge zahlt, hat hier in der Regel auch größere Chancen. Generell sind die Aussichten auf eine Kostenübernahme bei den privaten Patienten sehr viel besser.
Ganz klar geregelt sind die Bedingungen beim Grauen Star. Da hier die OP die einzig wirksame Methode zur Beseitigung des Leidens darstellt, übernimmt sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenkasse sämtliche Behandlungskosten inklusive der Vor- und Nachsorge.

Wie verhalten Sie sich nach einer Augen-OP?

Es wird empfohlen, sich nach der OP eine Weile in unserer Augenklinik auszuruhen und im Anschluss daran mit einer Begleitperson den Nachhauseweg anzutreten. Das eigenhändige Führen eines Fahrzeugs ist nicht ratsam.
Die Augenoperation wird von den meisten Menschen sehr gut vertragen, so dass sie nach einer kurzen Schonzeit von wenigen Tagen wieder aktiv am Berufsleben teilnehmen. Dennoch kann das Auge nach der OP empfindlich reagieren und benötigt außerdem ausreichend Zeit zur Regeneration. Körperliche Anstrengungen sind daher ebenso zu vermeiden wie der Aufenthalt in staubiger Umgebung und auch die Zugluft kann den frisch operierten Augen schaden. Sie sollten außerdem risikoreiche Aktivitäten wie Spiele mit dem Ball um etwa zwei Wochen verschieben. Die Sauna und das Solarium sind für etwa vier Wochen tabu. Hitze, eine hohe UV-Einstrahlung sowie Salz- und Chlorwasser beeinflussen den Heilungsprozess negativ. Im Idealfall tragen Sie beim Duschen eine Schutzbrille. Um ein versehentliches Reiben am Auge in der Nacht zu verhindern, gibt es eine spezielle Schutzklappe.