Femto Lasik

Eine Frau mit mittels Augenlaser am Auge operiert. Die Entwicklung vom Mikrokeratom zum Femtolaser hat das Ziel, den Hornhautschnitt bei der LASIK noch sicherer zu machen.

Bisherige Femtolaser (15 – 60 kHz) erreichen dabei aber nicht die Schnittqualität, wie die bisher verwendeten Präzisionsmesserchen.
Der Augenlaser zur Korrektur von Fehlsichtigkeit in dem Lasikzentrum am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte.Der Schweizer Firma Ziemer ist es durch die Erhöhung der Laser-Frequenz auf über 1.000 kHz gelungen, die Qualität der mechanischen Messer nicht nur zu erreichen, sondern diese durch den DaVinci-Femtolaser noch zu übertreffen.
Das war Grund genug, um an der Augenklinik und Lasik Zentrum am Gendarmenmarkt vollständig auf diese Technologie umzustellen und somit die Sicherheit, die Qualität und die Vorhersagbarkeit der refraktiven Resultate weiter zu steigern.
Sie ist damit die erste Klinik Deutschlands, die Femto-LASIK als Standardmethode anbietet.
In einem kurzen Filmbeitrag erhalten Sie hier erste Informationen über dieses innovative Operationsverfahren, das ein Leben ohne Brille und Kontaktlinsen ermöglicht.

Neuster Filmbeitrag / Femto Lasik

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FAQs LASIK-Metode

Was ist unter der LASIK-Methode zu verstehen?

LASIK ist die Abkürzung für Laser-in-situ-Keratomileusis. Hierbei handelt es sich um eine Augenoperation zur Korrektur optischer Fehlsichtigkeiten. Im Gegensatz zur Photorefraktiven Keratektomie wird die OP mithilfe eines Excimer-Lasers nicht an der Hornhautoberfläche, sondern im inneren Hornhautteil, der sogenannten Stoma durchgeführt. Der Gewebeabtrag erfolgt durch den sogenannten Flag, einem Öffnen und Schneiden einer Lamelle. Die Wirkung dieser Methode zeigt sich trotz der tiefer sitzenden Behandlung an der Hornhautoberfläche. Im Rahmen der refraktiven Chirurgie zählt LASIK zu den gängigsten Methoden, um dem Patienten ein Leben ohne Brille und Kontaktlinsen zu ermöglichen. Das Verfahren ist bereits seit dem Jahr 1990 in der Anwendung. Es erfolgt ein Gewebeabtrag in der Hornhaut, woraufhin eine Veränderung der Hornhautkrümmung erfolgt. Der Eingriff findet unter der Hornhautoberfläche in einem schmerzunempfindlichen Areal statt.

Wann ist eine LASIK-Behandlung zu empfehlen?

Die LASIK-Behandlung soll dafür sorgen, dass Sie ohne Sehhilfen wieder normal sehen. Zu den Anwendungsbereichen gehören Kurzsichtigkeiten bis -8,0 dpt, Astigmatismus beziehungsweise Stabsichtigkeit bis 5 Dioptrien sowie Weitsichtigkeiten bis +3,0 dpt. Beide Werte dürfen zusammen -6,0 nicht überschreiten. Nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung sind auch Behandlungen bei einer Kurzsichtigkeit von bis zu -10,0 dpt sowie einer Weitsichtigkeit von bis zu +4,0 dpt oder einem Astigmatismus bis zu 6 Dioptrien möglich. Beide Werte dürfen zusammen -10,0 nicht überschreiten. Für eine LASIK-Behandlung ist eine ausreichend dicke Hornhaut Voraussetzung. Außerdem dürfen keine krankhaften Hornhautveränderungen vorliegen.

Was ist mit einer LASIK-Behandlung möglich?

Mithilfe der LASIK-Behandlung korrigiert der Operateur eine Fehlsichtigkeit durch einen gezielten Gewebeabtrag der Hornhaut. Der Patient kann im Anschluss wieder ohne Kontaktlinsen und Brillen scharf sehen.

Wie läuft eine LASIK-Behandlung ab?

Bei einem persönlichen Erstberatungsgespräch stellen wir fest, ob die OP mit dem Laser in Ihrem Fall sinnvoll ist. Anschließend folgt eine gründliche Voruntersuchung, um die Eignung ausgiebig zu testen. Wir messen mit moderner Computertechnik Ihr Sehvermögen und analysieren sowohl die Größe der Pupille als auch die Hornhautdicke und die exakte Sehstärke. Die so ermittelten Daten dienen als Basis-Informationen für die spätere OP. Um die Messungen vornehmen zu können, erhalten Sie spezielle Augentropfen zum Weiten der Pupille. Die eigentliche LASIK-OP dauert nur wenige Minuten und erfolgt ambulant. Der Eingriff ist komplikationsarm und erzeugt lediglich ein dezentes Spannungsgefühl. Mithilfe eines Augenlasers modellieren wir die mittlere Hornhautlamelle neu. Im Rahmen der Präparation der Hornhautlamelle klappen wir das ausgeschnittene Hornhautdeckelchen mit einem sehr feinen Instrument auf. Davon bekommen Sie rein gefühlsmäßig kaum etwas mit. Mit dem Laser erreicht der Chirurg anschließend die inneren Schichten der Hornhaut. Dank eines computergesteuerten Operationsmikroskops gelingt diese Arbeit sehr präzise. Sämtliche Behandlungsschritte werden überwacht. Die Steuerung erfolgt mithilfe des Computers. Es erfolgt eine sanfte Modellage durch das Laserlicht. Dabei berührt ein etwa ein bis zwei Millimeter breiter Laserstrahl das Auge exakt so, dass eine Erholung zwischen den Impulsen problemlos möglich ist. Das System erkennt selbst kleinste Augenbewegungen und reagiert sofort auf diese. Die Hornhautoberfläche erscheint nach der Behandlung sehr glatt. Nach dem Lasern klappen wir das Hornhautdeckelchen wieder zurück. Ein Vernähen ist nicht erforderlich, denn das Auge heilt sehr schnell von selbst. Anfangs kann ein Fremdkörpergefühl auftreten und das Bild wirkt etwas unscharf. Nach etwa drei Stunden lässt dieses Gefühl bei den meisten Patienten nach. Direkt nach der Behandlung findet eine Nachkontrolle statt. Sie dürfen wieder nach Hause gehen. In den nächsten Wochen benutzen Sie Augentropfen, um ein Austrocknen zu vermeiden. Außerdem ist es sinnvoll, nachts einen Augenschutz zu tragen, damit Sie die behandelten Augen nicht aus Versehen reiben. Manche Menschen sehen kurz nach der OP wieder scharf, andere benötigen hierfür etwa vier bis sechs Wochen, um eine dauerhafte Sehstabilität zu erreichen.

Wann kann man nach der Behandlung wieder scharf sehen?

Der Erfolg zeigt sich bei vielen Patienten sofort nach der Behandlung mit dem Laser oder einige Stunden danach. Am darauffolgenden Tag verbessert sich das Sehvermögen weiter. Die OP zielt darauf ab, die bestmögliche Sehleistung zu erzielen. Der Erfolg hängt jedoch auch von der individuellen Augenanatomie und dem Grad der Fehlsichtigkeit ab. Im Bedarfsfall ist eine Nachbehandlung erforderlich.

Wann kann man nach der Behandlung wieder arbeiten?

Das hängt ganz von der jeweiligen Verfassung des Patienten ab. Bei der LASIK handelt es sich um einen minimal-invasiven Eingriff in ambulanter Behandlung. Die meisten Patienten schonen sich ein paar Tage, was aber nicht bedeutet, dass Sie im Bett liegen bleiben müssen. Sehr oft ist es bereits nach ein bis zwei Tagen wieder möglich, einer geregelten Arbeit nachzugehen.

Wie lange darf man nach der Behandlung keinen Sport machen?

Etwa zwei bis drei Tage nach der LASIK-OP dürfen Sie wieder joggen, reiten, mit dem Fahrrad fahren oder das Fitnessstudio besuchen. Halten Sie sich in staubiger Umgebung auf oder ist es sehr windig, dann empfehlen wir das Tragen einer Schutzbrille. Allzu schweißtreibende Aktivitäten sind jedoch die ersten beiden Wochen nach der Behandlung unbedingt zu vermeiden, schließlich benötigt das Auge ausreichend Zeit zur Regeneration. Verzichten Sie jedoch in den ersten vierzehn Tagen auf alle Ballsportarten sowie auf risikoreiche und anstrengende Hobbys wie Mountainbiken. Wir empfehlen, die ersten vier Wochen nach der OP das Solarium und die Sauna nicht zu besuchen. Auch der Besuch eines Schwimmbads ist aufgrund des Chlorgehalts nicht sinnvoll. Salzwasser, Hitze und zu viel Sonne stehen der Regeneration Ihrer Augen ebenfalls im Wege. Seien Sie im eigenen Interesse allgemein etwas vorsichtiger mit Wasser und tragen Sie beim Duschen eine Schwimmbrille.

Welche Krankenkasse zahlt die LASIK-Behandlung?

Einige Privatversicherungen übernehmen nach einer eingehenden Einzelfallprüfung einen Teil der Kosten. Wie hoch dieser Anteil ausfällt und ob überhaupt ein Zuschuss zu erwarten ist, klärt ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Krankenkassenmitarbeiter. Laut Urteil des Bundesgerichtshofes, IV. Zivilsenat vom 28.03.2017 ist eine starke Fehlsichtigkeit als Krankheit einzustufen. Da Kontaktlinsen und Brillen nicht zu den Heilbehandlungsmethoden gehören, wäre demnach die private Krankenkasse zur Übernahme der Kosten verpflichtet. Generell gehört die LASIK-Behandlung jedoch nicht zu den Leistungen, die im Katalog vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen aufgeführt sind. Ein Anspruch auf eine Kostenübernahme durch eine gesetzliche Krankenkasse besteht deshalb nicht.

Ab welchem Alter ist eine LASIK-Behandlung möglich?

Da sich das Auge bis zum 18. Lebensjahr noch im Wachstum befindet, werden üblicherweise minderjährige Patienten nicht behandelt. Das beste Alter für den Eingriff liegt zwischen 25 und 45 Jahren. Die meisten Ärzte behandeln Menschen ab 65 Jahren nur sehr ungern. Mit etwa 45 Jahren tritt die Alterssichtigkeit ein. Möglich wäre hier der Austausch der körpereigenen Linse durch eine Kunstlinse.

Wie lange hält die Behandlung und wann muss nachgelasert werden?

Bei einem guten OP-Verlauf ist ein Nachlasern unnötig. Bei nur etwa vier Prozent aller Gelaserten ist eine Nachbehandlung erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit, nachlasern zu müssen, ist dann erhöht, wenn von vornherein hohe Ausgangswerte beziehungsweise instabile Dioptrienwerte vorlagen. Nicht immer wird im ersten Anlauf ein Ergebnis von 0,0 Dioptrien erreicht. Der Zweiteingriff dient dazu, etwaig vorhandene Restfehlsichtigkeiten zu beheben. Der zweite Eingriff ist risikoarm und lässt sich in der Regel problemlos durchführen. Instabile Dioptrienwerte und Sehschwankungen sind in den ersten Wochen nach der Behandlung normal. Ein Grund hierfür sind trockene Augen. Deshalb empfehlen wir das Nachlasern erst dann, wenn die Restfehlsichtigkeit über einen Zeitraum von etwa drei Monaten weiterhin vorhanden ist. Selbstverständlich ist es möglich, dass sich im Lauf der Jahre eine erneute Fehlsichtigkeit einstellt, die mit einer Nachbehandlung aber schnell korrigiert ist.